Born in Düsseldorf, am Start im Studio und ohne
Rücksicht auf die Regeln der Plattenindustrie produziert: das ist AL, das
Rockprojekt ohne Kompromisse. So rotzig und schnörkellos wie der Sound ist
der gesamte Auftritt der variabel besetzten Band, die per Video und Website
mit den Medien spielt, sich ansonsten aber wenig um übliche
Vermarktungsregeln schert. Kernige Rock ´n´ Roller, die noch Spaß haben bei
der Musik, Songs, die richtig abgehen und ein Auftritt, der wenig
massenkompatibel, aber ganz sicher eigenwillig und unverwechselbar ist – das
ist AL. Alles, außer langweilig.
MUSIKER
Zusammen mit Frontman Gusti (August Lenz) gehen bei AL
gestandene Musiker an den Start. Mit seiner eigenwilligen Stimme und jeder
Menge Fingerfertigkeit legt Leadsänger Lenz bei den rockigen Tracks vokal
wie an der Gitarre unverwechselbar vor. Zur Unterstützung geben Markus
Wienstroer (gui), Wolfgang Dietrich (bass/drums), Willi Grossmann (drums),
Oliver Dannert (gui/bass), Martin Mercer (gui/bass) und Daniel Klingen (drums)
ordentlich Gas.
CD Reviews
AL - Count Dracula
Count Dracula
Downtown New York
Werewolves of London
Tequila
Mercer
Count Dracula „Heavy Version“
Hey Joe
The Tranny Girls
Hey, Hey, Hey
I Got Pot
Gesamtlänge: 28:46 Minuten
Mitglieder der Band:
August Lenz: Gesang und Gitarre (Lieder 1-10), Bass
(Lied 6)
Wolfgang Dietrich: Drums (Lied 2, 3, 9)
Markus Wienstroer: Gitarre (Lieder 3, 9)
Willi Grossmann: Drums (Lieder 2, 6, 7)
Oliver Dannert: Gitarre (Lied 7) Bass (Lieder 3, 7, 9)
Martin Mercer: Gitarre und Bass (Lieder 1, 4, 5, 8, 10)
Daniel Klingen: Drums (Lieder 1, 4, 5, 8, 10)
Vanessa Ruhrmann: Backgroundgesang (Lied 2)
Janina Tzonas: Backgrundgesang (Lied 2)
Verlag: New Way Music Musikverlag und Produktion GmbH
Homepage: al-sound.com
Bei AL handelt es sich um eine Rockband der besonderen
Art. Melodien werden viel mehr mit Gitarre gespielt, als oft üblich und auch
der Gesang ist oft absichtlich sehr abgehakt, wieder gesungen und oft auch
mehr gesprochen.
Die wenigen Songs die gecovert wurden, wurden
umgeschrieben, so dass ein eigener Stil entsteht. So ist z.B. „Tequila“ im
Original „Knocking of heavens Door“ von Metalica und „Hey Hey Hey“ ein Cover
von „Verdammt lang her“ der Band BAP.
E-Gitarre und Takt sind zum Teil mehr in den
Vordergrund gehoben als der Gesang. Dieser fügt sich trotz einer gewissen
Härte und mit Absicht „abgehackten“ Art mühelos ein. Background wird nur im
2. Lied der CD mit eingebracht.
Wie gesagt handelt Sich bei der Gruppe AL um eine
Rockband, die einen ganz eigenen Stil mit reinbringt und mit einer gewissen
Härte die Musik auf eine ganz bestimmte Art aufleben lässt.
Ungewöhnlich…aber einfach genial.
Auch wer sich gegen das Covern von Liedern ausspricht,
wird bei AL erfahren müssen, dass die 3 Songs auf der Platte zeigen, dass
Covern nicht Covern bedeutet. Rockig und ganz eigen erlebt man hier eine
andere Welt von Musik.
Ich kann nur raten, die CD sein Eigen zu nennen. Wer
außergewöhnliche gute und ungewöhnliche Musik liebt, wird hier nicht
enttäuscht sein.
Geschrieben von Nadja Müller
Interview
Wann und wie habt ihr angefangen gemeinsam zu musizieren?
kam rein zufällig zustande. vor ca. 2 Jahren. Haben
dann aus Lust und Laune heraus beschlossen eine CD aufzunehmen.
Was ist das Besondere an eurer Musik?
Kann ich nicht sagen. Ist schwer über sich selbst zu
urteilen.
Seid ihr ganz zufrieden mit eurem aktuellen Songmaterial?
in Kurzform: Nein
Arbeitet ihr an neuem Songmaterial?
Ja, an einer neuen EP. Sollte bis Herbst fertig sein.
Wo und mit wem würdet ihr am liebsten einmal auftreten?
Gibt da niemanden bestimmten.
Was war bislang euer größter Erfolg?
Platz 13 bei den Airplaycharts von RockLiveRadio.de
Wo und wann habt ihr euren besten Gig gespielt?
Im Studio.
Wo und wann ging alles total schief?
Meistens im Studio.
Wann würdet ihr sagen "Wir haben es geschafft?"
Kann man schlecht sagen.
Welche Liveclubs, Veranstaltungen könnt ihr aus Musikersicht empfehlen?
Warum?
Kennen keine.
Wo würdet ihr nie wieder auftreten? Warum?
Sag niemals nie!
Wer ist euer prominentester Fan?
Meine Mama.
Habt ihr einen eigenen Fanclub?
Nein.
Was sind eure Lieblingsbands?
Nirvana, Rolling Stones (die alten Sachen), AC/DC mit
Bon Scott
Welche Alben betrachtet ihr als legendär?
Nirvana-Nevermind, AC/DC Highway to Hell
Welche Alben sehen nie das Innenleben eures CD-Players?
Hip Hop, Rap, Techno oder wie das ganze heisst
Mit welchen Bands würdet ihr euch am ehesten in eine Schublade stecken
lassen?
Kann man auch schlecht sagen.
Mit welchen Bands würdet ihr euch auf keinen Fall vergleichen?
Mit den solarium braungebrannten Jungs und die dazu
passende Fönfrisur.
Wie ist eure Meinung zu Radio-Only?
Kennen dort nur den Frank: Hat eine sehr nette Frau und
er weiß von was er spricht bzw. sendet.
Auf welchen Internetplattformen seid ihr sonst noch vertreten?
Auf Vielen, nur mit MTV haben wir Probleme.
Welche nutzt ihr bevorzugt und warum?
Gibt da niemanden bestimmten. Versuchen so viel wie
möglich auszuschöpfen.
Video
Zum Albumtitel „Count Dracula“ gibt es auch ein sehr
aufwendig gedrehtes Video auf der bandeigenen Homepage zu sehen, das unter der
Regie Boris Kantzow realisiert wurde.
Pressebericht
Rock mit Biss
AL das Rock-Album „Count Dracula“
Blondchen, Jungfrauen und Vampirjäger aufgepasst: Jetzt
geht die Düsseldorfer Rock-Formation „AL“ um. Die aktuelle Produktion der Band
hält, was der Titel „Count Dracula“ verspricht: musikalischen Biss,
Gänsehaut-Stimme und Riffs, die alles andere als blutleer sind. Mit acht eigenen
Tracks – darunter eine gezähmte sowie eine heavy version des Titelsongs - sowie
zwei Coverversionen serviert „AL“ seinen Fans einen akustischen Flashback in die
„gute, alte (und wilde) Zeit“ als Musik noch kein Business, sondern
Lebenseinstellung war. Zusammen macht das ehrlichen Rock und eine ordentliche
Dosis Adrenalin. „Count Dracula“ erscheint am 01.11.2009.
Insgesamt zehn professionell abgemischte und gemasterte
Titel hat AL eingespielt, darunter „The tranny girls“, „I got pot“, „Tequila“
und „Mercer“. Ebenfalls dabei: die Tracks „Downtown New York“, „Hey Hey Hey“ und
eine heavy version von „Count Dracula“ – allesamt dazu angetan, den Puls des
Rock-Fans höher zu treiben. Mit „Hey Joe“ und „Werewolves of London“ hat „AL“
auch zwei Cover-Versionen unvergesslicher Stücke der Rocklegenden Jimi Hendrix
und Warren Zevon eingespielt.
Mit der frisch produzierten Scheibe outet sich Bandleader
Gusti (August Lenz) als Selfmade-Man und Allround-Künstler. Sämtliche Tracks hat
der Frontman selbst eingespielt und nach eigenen Vorstellungen auch selbst
produziert. Für kernige Unterstützung sorgen die Musiker Markus Wienstroer (gui),
Wolfgang Dietrich (bass/drums), Willi Grossmann (drums), Oliver Dannert (gui/bass),
Martin Mercer (gui/bass) und Daniel Klingen (drums). Ort des Geschehens: die
4inch records und Stattwerk Recording Düsseldorf (Recording) sowie die G&G
Tonstudios Kaarst (Mix & Mastering).
Konsequent, schnörkellos, rockig und jenseits des
Mainstreams sind die Songs angelegt. Mit „Old School“-Instrumentierung und jeder
Menge Power trifft „AL“ den Nerv des Rock-Fans. Vom Ergebnis kann sich jeder
überzeugen, der die neue CD, eine leistungsfähige Stereoanlage und geduldige
Nachbarn hat.
Pünktlich zum CD-Release erscheinen auch eine Auskopplung
mit drei Titeln auf Maxi-CD sowie das zugehörige Video „Count Dracula“ im Web.
Auf www.al-sound.com und auf YouTube ist das minimalistisch-düstere
Underground-Epos zu sehen, das seine Verwandtschaft zur Comicverfilmung „Sin
City“ ebenso offensiv wie genüsslich zelebriert und das ganz spezielle AL-Image
auch optisch untermauert. Wer die ungewöhnliche Formation also nicht nur hören,
sondern mit ähnlich speziell aufbereiteten Effekten auch sehen will, wird
bestens bedient. Den „unplugged“-Fans wird zusätzlich eine lustig-puristische
Fassung serviert, die Song und Interpreten ohne jeglichen Schnickschnack
präsentiert.
Das Album wird in einer Auflage von je 1000 Stück (Maxi/CD)
produziert.